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Seit Mitte der 1990er-Jahre ist die Zahl der Singles konstant. Im Jahr 2001 lebten in Deutschland 20 % der Männer und 12 % der Frauen im Alter von 25 bis unter 55 Jahren allein.

Der Anteil der Männer unter den Singles (60 %) liegt deshalb so hoch, da die Kinder nach der Scheidung meist bei der Mutter wohnen, die nicht wie der Vater zu den Singles gezählt wird.

Demnach reflektieren "Wahrnehmungen und Bewertungen von Singles allem Anschein nach die Ansprüche von Nicht-Singles an ihr Leben und somit ihre Werthaltungen ...".

Diese Spiegelungen in Gestalt der Bewertung von Singles können als soziologische "Frühwarnsysteme" genutzt werden.

Dass ein Leben als Single auch zufrieden stellend sein kann und bewusst gewählt worden ist, wird dabei außer Acht gelassen.

Die Ursache dafür kann mit dem Wandel der Werte erklärt werden.

Neue "alte" Werte Die Bewertung der Singles geht immer mehr ins Negative.

In den Medien ist zu beobachten, dass Singles immer häufiger als Menschen mit Mangelerscheinungen (defizitär) dargestellt werden, die auf Partnersuche sind.Eine Partnerschaft wird von nur wenigen Singles gänzlich ausgeschlossen.Die meisten partnerlosen Singles, darunter vor allem Frauen, leben weder "freiwillig" noch "unfreiwillig" ohne Partnerschaft.Der Wertewandel wirft seinen Schatten über das einst "strahlende" Single-Dasein Singles genießen heutzutage nicht mehr den Stellenwert wie in den 1970er- und 1980er-Jahren.Damals standen sie für ein Leben, in dem Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung dominierten und wurden von vielen Nicht-Singles ob ihrer ‚Freiheit' beneidet.Der Anteil der weiblichen allein Lebenden nimmt erst im Alter ab 50 Jahren auf Grund der höheren Lebenserwartung von Frauen zu.